Trainingsleiter und Ansprechpartner: René Merz, Tel. 0175 523 70 56

Trainingszeit: donnerstags 19.30 – 21.30 Uhr (alte Halle)

Bujinkan Budō Taijutsu, auch Ninjutsu oder Ninpo genannt, ist eine weltweit verbreitete japanische Kampfkunst, deren Oberhaupt, der Japaner Masaaki Hatsumi ist. Bujinkan ist eine Kampfkunst, in der traditionelle Samurai- und Ninjatechniken, aber auch auf die heutige Zeit anwendbare Prinzipien gelehrt werden. Daneben werden dem Schüler auch Einblicke in Medizin, Tarnstrategien und Philosophie gegeben. 

Seit 2012 trainiere ich Bujinkan Budo Taijutsu und besuche jährlich mehrere Seminare um mich weiter zu bilden und Neues zu erlernen. Diese Kampfkunst besteht überwiegend aus Selbstverteidigungstechniken mit und ohne Waffen, wodurch sie auch für die moderne Selbstverteidigung geeignet ist. Waffenloses Training bildet die Basis (Selbstverteidigung). Neben dem Katana als Hauptwaffe kommen im Laufe der Zeit verschiedenste Trainingswaffen zum Einsatz (z. B. Lang- und Kurzstock, Messer Seil, Fächer, verschiedene Schwerter, Speer etc.). 

Wir sind zusammen mit dem Dōjō‘s Bad Reichenhall, Augsburg und vielen anderen Dōjō des Bujinkan Teil des Moon Dōjō Ninpō Hamm von Daishihan Guido Schenkel. 

Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und ins Training reinzuschnuppern! 

Zum Probetraining sind ein festes T-Shirt und eine Sporthose völlig ausreichend. 

Später besteht die Trainingskleidung aus Tabi-Schuhen und einem Gi-Anzug in Schwarz oder Violett, auf dessen Jacke die Graduierung aufgenäht wird. Darüber wird der entsprechende Obi-Gürtel getragen.

 

Etikette (Begrüßung):

Die japanische Etikette beginnt mit der rē (Begrüßung) im Dōjō. Die Schüler stellen sich ihrem Rang entsprechend auf und halten kurz inne, um den Alltagsstress abzuschütteln und gelassen ins Training zu gehen. Meist gibt es einen Schrein, zu dem sich dann alle drehen und traditionell um ein verletzungsfreies Training bitten.

Aufstellung
Dem Leiter des Dōjō gegenüber stellen sich die Schüler in Viererreihen auf. Dabei ist der ranghöchste Schüler ganz rechts vorne, der zweitgraduierte links neben ihm und so weiter. In der zweiten Reihe fängt der Schüler mit der fünfthöchsten Graduierung wieder rechts an.
Innerhalb des gleichen kyū oder dan wird meist nach dem Alter sortiert. Ältere sind Jüngeren übergeordnet. Dies kann auch im Sinne von Erfahrung und nicht Lebensalter gemeint sein. Wer schon länger Bujinkan trainiert zählt als erfahrener. Es könnte Ausdruck der japanischen Höflichkeit sein, dem Älteren trotzdem mehr Erfahrung zuzugestehen und sich hinter ihm einzureihen. Je nach Dōjō kann es hier Unterschiede geben.
Sind z.B. auf Seminaren zu viele Personen anwesend, wird die ganze Breite der Halle genutzt. Meistens ist es nur begrenzt möglich, sich zumindest sortiert nach Schwarzgurt und Schüler einzureihen. Das stört aber in der Regel niemanden.

Hinknien
Auf das Stichwort sēza (formeller Kniesitz) knien sich alle ab. Heutzutage fällt es auch „echten“ Japanern schwer, lange im Fersensitz zu verharren. Früher wurde aber selbstverständlich verlangt, stundenlang in dieser Position stillsitzen zu können.
Männer sitzen mit aufrechten Schultern und legen die Hände gerade auf den Oberschenkeln ab. Frauen sitzen ebenfalls mit geradem Rücken, aber ihre Schultern sind eher rund und ihre Finger zeigen zueinander.

Meditation
Mit mokusō (Einkehr) fordert der Leiter des Dōjō alle auf, ihre Gedanken vom Alltag zu lösen und sich mental auf das Training einzustimmen. Die rechte Hand wird dabei in die linke gelegt. Das Schweigen hält so lange an, bis der Leiter des Dōjō es beendet. Wer gelassen in die Übungen geht minimiert die Verletzungsgefahr.
Am Ende des Trainings dient die Einkehr dazu, sich das Gelernte noch einmal in Erinnerung zu rufen und sich wieder auf die Rückkehr in den Alltag einzustellen.

SHIKIN HARAMITSU DAIKŌMYŌ
Für eine kurze rituelle (nicht religiöse) Besinnung sehen alle zum Shintō Schrein und reiben kurz die Handflächen vor dem Gesicht aneinander. Der Leiter des Dōjō spricht die Worte kurz vor, die dann von allen wiederholt werden: shikin haramitsu daikōmyō. Daraufhin klatschen alle zweimal in die Hände, verneigen sich, klatschen einmal und verneigen sich nochmal.
Es handelt sich hierbei um ein buddhistisches Mantra und ist eine Bitte um Schutz und Erleuchtung.[1] Das zweimalige Klatschen verjagt böse Geister, das einmalige Klatschen ruft die beiden Geister, denen der kamiza (Hausschrein) gewidmet ist. Bei uns sind das der Bushin Takamatsu-Sensei und unser Großmeister Sōke Hatsumi.
Wörtlich setzt sich shikin aus „Worte“ und „Reim“ zusammen. Es ist ein Gruß, der an die vier Leitlinien des Buddhismus erinnern soll.

  1. Ausdauer
  2. Aufrichtigkeit
  3. Offenheit
  4. Hingebung


Buddhistisch geht es mit haramitsu weiter. Es steht für die Übungen, die zum angestrebten Nirvana führen.

  1. Nächstenliebe
  2. Eingebungen folgen
  3. Ausdauer
  4. Energie
  5. Meditation
  6. Weisheit

Zuletzt ist es bei daikōmyō möglich, aus den Kanji die Bedeutung zu lesen. Es schreibt sich mit den Zeichen „groß“, „Licht von innen“ und „Licht von außen“. Die innere Erleuchtung und Schönheit soll in die Welt hinaus strahlen.

Gruß
Nun wenden sich Sensē (Leiter des Dōjō) und Schüler wieder einander zu. Es kann üblich sein, dass der höchstgraduierte Schüler – also der, der ganz rechts vorne sitzt – mit sensē ni rē dazu auffordert, den Leiter des Dōjō zu grüßen.

In jedem Fall verneigen sich alle voreinander und bitten sich mit onegaishimasu um ein gutes Training.

Wenn das Ritual am Ende des Trainings wiederholt wird, bedankt man sich mit arigatō gozaimasu für die Unterweisung.

Partnerübungen:

Während des Trainings werden Techniken meist zusammen mit einem Partner (aite = „helfende Hand“) ausprobiert. Der Fokus liegt hier darauf, wirklich nur auszuprobieren und die Technik nicht bis in ihre zerstörende letzte Konsequenz auszureizen. Der Uke (Passiver) erkennt die Ansätze und bewegt sich so, als seien sie im Rahmen der Möglichkeiten ausgereizt worden. So kann er bestimmen, wie weit der Tori (Ausführender) an die Schmerzgrenze gehen muss, um die Technik durchführen zu können. Das Zeichen, dass die Schmerzgrenze erreicht ist, ist das in Kampfsportarten übliche Abklopfen.

Zu Beginn der Partnerübung stellt man sich gegenüber und verneigt sich respektvoll voreinander, um sich an diesen Grundsatz zu erinnern. Derjenige mit dem niedrigeren Rang verneigt sich dabei tiefer und länger als der Höherrangige. Hier gibt es wieder Unterschiede bei Mann und Frau: Männer verneigen sich kantig mit geraden Schultern und den Armen an der Seite. Frauen geben sich mit runden Schultern und Armen vor dem Körper kleiner und „unterwürfiger“. Hierzulande spricht aber nichts dagegen, sich auch als Frau physiologisch gesünder wie ein Mann zu bewegen.

Um die Technik zu üben wechseln sich die Partner ab. Einer ist das „Opfer“ Uke, der andere wendet die Technik als Tori an. Da wir normalerweise einen Kampf zu vermeiden versuchen, ist der Uke meist zunächst der Aggressor und die Technik besteht darin, den Angriff zu kontern.

Am Ende der Partnerübung bedankt man sich mit einer erneuten kurzen Verbeugung dafür, dass beide Partner aufeinander aufgepasst haben und es zu keinerlei Verletzung gekommen ist.

Beendet der Sensē die Partnerübung mit matte! (wartet!), bedeutet das ein kurzes Innehalten, um nach einer kurzen Erklärung das Training fortzusetzen. Sagt er stattdessen yame! (aufhören!), ist das Training beendet und alle stellen sich zum Abgrüßen auf.

Herangehensweise

Der Sōke unterscheidet drei Stufen, die ein Budōka durchlaufen muss. Zuerst werden die Übungen nachgemacht (shu), dann werden sie auseinandergenommen (ha) und zuletzt so weit verstanden, dass sie für die jeweiligen Gegebenheiten optimiert werden können (ri).

Im Buch Tenchijin Ryaku no Maki (1983), „Strategien des Himmels, der Erde und des Menschen“, werden sogar sechs Phasen genannt.

Grundformen und Bewegungsvorschriften Schritt für Schritt erlernen
Abwandlungen einstudieren
Konter finden
Mit Partnern üben, die sich in Größe und Härte unterscheiden
Die Technik in linker und rechter Variante so abwandeln, dass sie nicht mehr gekontert werden kann
Der Kopf gibt nur noch das gewünschte Ergebnis vor, der Körper bewegt sich intuitiv automatisch. Ist die Technik auf diese Weise verinnerlicht, kann sie mit dem Bewegungsgefühl einer anderen Schule geübt werden.
Die Phasen 1 und 2 machen Vorgezeigtes nach (shu). In den Phasen 3 bis 5 wird die Technik auseinandergenommen und analytisch abgewandelt (ha). Zuletzt erreicht man Phase 6, in der die Intuition ohne bewusste Bewegungsvorschriften die Steuerung übernimmt (ri).

Japanisch - Aussprache - Übersetzung:
守 shu - einhalten
破 ha  - zerbrechen
離 ri  - verlassen

Trefferzonen

Als Kampfkunst beschäftigen wir uns mit allen Schwachstellen, die unser Körper zu bieten hat. Das sind sehr viele. Die rund 250 „Schmerzpunkte“ sind Stellen, an denen ein Treffer besonders weh tut. 123 dieser kyūsho Punkte sind in den Ten/Chi/Jin Ryaku no Maki Büchern schön aufgelistet und werden hier nicht im Einzelnen behandelt.

Im Training dürfen diese Punkte nie mit voller Kraft geschlagen werden, sondern nur andeutend berührt oder mit steigendem Druck getestet werden. Das gilt besonders für die 69 kritischen Punkte, die zu Bewusstlosigkeit, Lähmung und Tod führen können.

Bereiche

Der Körper wird grob in fünf Bereiche eingeteilt. Die wichtigsten Ruhestellungen, in denen ein Schwert gehalten wird, werden je nach Position des Schwerts bzw. des Schwertgriffs bezeichnet.

Japanisch - Aussprache - Bereich:
大上段 daijōdan - Oberhalb des Kopfes
上段    jōdan - Kopf und Hals
中段    chūdan - Oberkörper
下段    gedan - Hüfte bis Knie
膝下    hiza shita - Knie und tiefer
面       men - Gesicht, Maske
右面    migi men - rechter Kopf
左面    hidari men - linker Kopf
突き    tsuki - Stich
小手    kote - Unterarm, Handgelenk
左小手 hidari kote - linkes Handgelenk
右胴    migi dō - rechter Körper
左胴    hidari dō - linker Körper

Waffen:

Ein Ninja kämpft mit allem, was er in die Finger bekommt. Im Training wird eine Auswahl an Möglichkeiten behandelt. Viele Alltagsgegenstände lassen sich wie diese Waffen führen.

Katana
Das traditionell japanische Schwert ist geschwungen und hat nur eine scharfe Seite.

Japanisch Aussprache Übersetzung Zusätzliche Infos
 刀  Katana tō  Katana  
 脇差  wakizashi  Wakizashi  „an der Seite getragen“
 木刀  Bokutō/Bokken  Holzschwert  
 竹刀  shinai  Bambusschwert  
 長刀  naginata  Schwertlanze  „langes Schwert“
 短刀  tantō  Messer  „kurzes Schwert“
 忍刀  shinobikatana  verkürztes Schwert  „Spion Schwert“
 大刀  daitō  großes Schwert  entspricht tachi
 小刀  shōtō  kleines Schwert  entspricht wakizash
太刀 tachi fettes Schwert  
小太刀 kodachi kleines dickes Schwert  
大太刀 ōdachi großes fettes Schwert  
野太刀 nodachi Schlachtschwert „fettes Schwert am Schlachtfeld“
眉尖刀 bisentō Glefe Männer-Variante der Naginata


Es gibt viel über das Katana und seine Einzelteile zu wissen. Die wichtigsten Bestandteile sind saya (Hülle), tsuba (Stichblatt), tsuka (Griff) und ha (Klinge).

  • Bei Abklopfen oder Schmerzen wird sofort entlastet.
  • Schmuck wie Ketten, Ringe (auch Eheringe), Uhren, Ohrringe oder Piercings werden abgenommen oder falls das nicht möglich ist abgeklebt.
  • Trainingsgegenstände wie Soft-, Holz- und Metallwaffen werden vor jeder Benutzung auf Schäden und Gefahrenquellen geprüft.
    • Kanten oder Spitzen werden mit großem Radius abgerundet.
    • Polsterung bei Softwaffen muss die Treffer deutlich spürbar dämpfen und die Trefferfläche vergrößern, egal aus welchem Winkel.
    • Fingernägel werden geschnitten oder abgeklebt.
    • Stabile Waffen klappern nicht. Lockere Verbindungen werden repariert, bevor sie unter der Trainingsbelastung unkontrolliert auseinanderbrechen.
  • Erkannte Sicherheitsrisiken werden sofort entfernt.
  • Ein klarer Geist ist Voraussetzung. Dies verbietet zum Beispiel Alkohol, fordert aber auch gute Hydrierung, Gesundheit und eine ausreichende Energieversorgung.
  • Eigendisziplin mit Eigenverantwortung:
    • Auf den Trainingspartner wird Rücksicht genommen. Man behandelt seinen Partner immer so, wie man selbst behandelt werden möchte
  • Körperliche Einschränkungen werden vor dem Training dem Trainer mitgeteilt. Auch wird vor dem Training entschieden, ob man mitmacht oder zuschaut.
  • Jeder ist selbst für ein vollständiges Aufwärmen vor dem Training verantwortlich, sollte er beim allgemeinen Aufwärmen nicht mitmachen.

Im Bujinkan werden 9 Schulen vereint. Diese sind zum Teil Ninjaschulen, Samuraischulen oder beides gleichzeitig.

Der aktuelle Großmeister (Sōke) Dr. Masaaki Hatsumi folgte Toshitsugu Takamatsu Sensei, dem Bujin, als Großmeister der einzelnen Schulen nach, die zuvor weitgehend unabhängig waren. Ihm zu Ehren gab Sōke Hatsumi den vereinten Schulen den gemeinsamen Namen Bujinkan Budō Taijutsu.

Während Sōke Hatsumi weiterhin der Großmeister des Bujinkan bleibt so wie die Schulen verbunden bleiben, folgen ihm nun verschiedene Meister des Bujinkan in den einzelnen Schulen als Großmeister nach.
Sehen wir uns zuerst die reinen Ninjaschulen an.

Schulen Information Großmeister
戸隠流

忍法

Togakure Ryū

Ninpō

Schule der verborgenen Tür (Ninjutsu)

Gegründet von Daisuke Togakure im Jahre 1165

Dr. M. Hatsumi ist 34. Großmeister


Daishihan Takumi Tsutsui ist 35. Großmeister

雲隠流

忍法

Kumogakure Ryū

Ninpō
Schule des „in den Wolken versteckens“ (Ninjutsu)


Gegründet von Iga Heinaizaemon Ienaga
Dr. M. Hatsumi ist 14. Großmeister


Daishihan Furuta ist 15. Großmeister
玉心流

忍法

Gyokushin Ryū

Ninpō
Schule des Juwelenherzens (Ninpo)



Gegründet von Sasaki Goeman Teruyoshi
Dr. M. Hatsumi ist 21. Großmeister


Daishihan Kan ist 22. Großmeister

 

Die gemischten Schulen wurden aus China oder Korea übernommen und sowohl bei den Ninjas als auch bei den Samurai gelehrt.

 

Schulen Information Großmeister
玉虎流

骨指術
Schule des Juwelentiegers (Koshijutsu) Dr. M. Hatsumi ist 28. Großmeister
Gyokko Ryū

Kosshi Jutsu
Gegründet von Hakuunsai Tozawa im Jahre 1149 Daishihan Ishizuka ist 29. Großmeister
虎倒流

骨法術
Schule des den Tiger niederschlagen (Koppojutsu)

Dr. M. Hatsumi ist 18. Großmeister

Kotō Ryū

Koppō Jutsu

Gegründet von Sandayu Momochi im Jahre 1542 Daishihan Noguchi ist 19. Großmeister

Die reinen japanischen Samuraischulen haben die längsten Namen. Der Hauptname der Schule wird mit ryū (Schule) beendet. Der Zusatz nach dem Hauptnamen verrät den Schwerpunkt der gelehrten Techniken.

Schule Information Großmeister
神伝不動流

打拳体術
Schule des unverrückbaren Herzens (Dakentaijutsu, Jutaijutsu, Hojojutsu) Dr. M. Hatsumi ist 26. Großmeister
Shinden Fudō Ryū

Daken Taijutsu
Gegründet von Inzumo Kanina Yoshiteru im 12. Jahrhundert Daishihan Nagato ist 27. Großmeister
九鬼神伝流

八法秘剣術
Schule der neun Dämonengötter (Happo Hikenjutsu) Dr. M. Hatsumi ist 28. Großmeister
Kukishinden Ryū

Happō Biken Jutsu
Gegründet von Inzumo Kanina Yoshiteru im Jahre 1180 Daishihan Iwata Yoshio ist 29. Großmeister
高木揚心流

柔体術
Schule des baumhoch erhobenen Herzens (Jutaijutsu) Dr. M. Hatsumi ist 17. Großmeister
Takagi Yōshin Ryū

Jūtai Jutsu
Gegründet von Takagi Oriuemon Shingenobu im Jahre 1625 Daishihan Sakasai Norio ist 18. Großmeister
義鑑流

骨法術
Schule der Gerechtigkeit und Loyalität (Koppojutsu) Dr. M. Hatsumi ist 18. Großmeister
Gikan Ryū

Koppō Jutsu
Gegründet von Sonyu Hangan Gikanbo Dr. M. Hatsumi ist 18. Großmeister

Details zu den jeweiligen Techniken, Einsatzgebieten und Besonderheiten können im Training erlernt oder in der entsprechenden Literatur nachgeschlagen werden.


Links und Literatur

Einer der größten Vorteile des Bujinkan gegenüber den historischen europäischen Kampfkünsten ist die ununterbrochene Linie an mündlicher Überlieferung. Manche Techniken werden schon seit knapp 1000 Jahren von Meister zu Schüler weitergegeben. Dies stellt die Basis des Trainings dar und sollte unbedingt im Fokus stehen. Persönliches Training und Seminare im Sinne des Sōke sind entsprechender Literatur immer vorzuziehen.

Als Einführung gibt Bujinkan Deutschland eine schöne Antwort auf die Frage Was ist Bujinkan?

Bereits praktisch gelernte und angewandte Techniken können dann durch Theorie gefestigt und verfeinert werden. Besonders für Anfänger ist es auch hilfreich, die Namen bekannter Techniken nachschlagen zu können. Nicht zuletzt ist die Fähigkeit, Skizzen und Bewegungsvorschriften in Bewegung umsetzen zu können, für Fortgeschrittene sehr wichtig.

Wer sich in die Sphären des literarisch unterstützten Trainings begeben möchte, beginnt am besten mit den Grundlagen der TenChiJin Ryaku no Maki.



Grundlagen des Bujinkan:

Titel Jahr ISBN
Ten Ryaku no Maki:
Strategien des Himmels
2013 978-3924862350
Chi Ryaku no Maki:
Strategien der Erde
2014 978-3924862398
Jin Ryaku no Maki:
Strategien des Menschen
2015 978-3924862411

Wie in der Rubrik Herangehensweise beschrieben kann nach erfolgreicher Verinnerlichung und Abwandlung der Grundlagen damit begonnen werden, Techniken mit dem Bewegungsgefühl verschiedener Schulen anzuwenden. Dazu sind auch Kenntnisse des Anwendungsgebiets (Schlachtfeld / Nachrichtendienst) und der Zielgruppe (Samurai / Ninja) der Schule von Vorteil.


 

Schulen des Bujinkan:

Titel Jahr ISBN
Kukishinden Ryû Taijutsu no Kata:
Bujinkan Budô Densho
2010 978-3924862169
Gyokko Ryû Taijutsu no Kata:
Bujinkan Budô Denshô
2010 978-3924862152
Togakure Ryû Taijutsu no Kata:
Bujinkan Budô Densho
2011 978-3924862183
Kotô Ryû Taijutsu no Kata:
Bujinkan Budô Densho
2011 978-3924862213
Shinden Fudô Ryû Dakentaijutsu no Kata:
Bujinkan Budô Densho
2011 978-3924862251
Shinden-Fudo Ryû Jûtaijutsu no kata:
Bujinkan Budô Densho
2011 978-3924862299
Takagi-Yôshin-Ryû Taijutsu no Kata:
Bujinkan Budô Denshô
2012 978-3924862329

Herzlichen Glückwunsch!
Du bist an noch tiefer gehender Literatur interessiert und zeigst damit das Potential, ein kreativer und anpassungsfähiger Spezialist zu werden.

Weiterführende Literatur:

Autor, Jahr Titel ISBN
Hatsumi Masaaki Hanbō Jutsu
3-924862-05-02
Ettig Wolfgang, 2004
Takamtsu Toshitsugu –
Die Biographie einer Kampfkunstlegende
3-924862-11-7
Kanakis Kosta, 1996 Ninjutsu
3-930828-62-6
Hayes, Stephen K.

Ninja 1-4 3-8068-0758-2
3-8068-0763-9
3-8068-0764-7
3-8068-0807-4
Till Weber, Rolf Fuhrmann, 2009 Die Samurai der Sengoku-Zeit 978-3-938447-40-6

…weitere Vorschläge werden gern entgegengenommen…

Wer noch tiefer einsteigen will, wird nicht um das Erlernen der japanischen Sprache herumkommen.
Subtile Feinheiten sind laut Sōke nur in Originalsprache auszudrücken. Daher verlangt er auch, dass direkte Korrespondenz nur auf japanisch stattfindet.

 

FAQs

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